|
|
Sanierung und Restaurierung
Wegen des großen Umfanges und für einen sicheren Ablauf wurde das Vorhaben in zwei Bauabschnitte eingeteilt:
- Außengerüst und Schutzdach
- Sanierung und Ertüchtigung des Dachtragwerkes
- Erneuerung der Dachhaut, Dachentwässerung
- Einbau von Mauerankern
- Naturwerksteinarbeiten außen
- Fundament Außentreppe, Fundamentabdichtung außen
Im Bereich DG
- Schuttentsorgung, Bekämpfung der Taubenmilben
- Entfernen von Ausmauerungen, Schließen von Wanddurchbrüchen, Kaminabbruch
- Reparatur des Tonnengewölbes
- Kirchenmalerische Sicherung der Farbfassung
Im Bereich EG
- Schließen von Wanddurchbrüchen, Bodenplatte, Fundamentabdichtung innen.
- Erneuerung und Ergänzung der Hausanschlusse und Haustechnik
Bauabschnitt 2:
- Ausbau Geschoßdecken und Trennwände, Innengerüst
- Entfernen von Ausmauerungen, Schließen von Wanddurchbrüchen
- Mauerwerksergänzungen, Sicherung der Abbruchmaterialien aus Almemor und Thoraschrein
- Wiederherstellung der Emporen und Ergänzung der Treppe
- Einbau von Fenstern, Türen und Außenvitrinen
- Wiederherstellung der Raumschale, Rekonstruktion der Farbfassung von 1859 bzw. 1905
- Elektro-, Heizung-, Sanitärinstallation
- Fußboden, Einbauten, Ausstattung
- Einrüstung der Fassaden, Außenrenovierung
- Außentreppe, Wiederherstellung des Umgriffes
Für die vollständige Rekonstruktion der Farbfassung sind nach Ausbau der Geschoßdeckenzusätzliche Befunduntersuchungen erforderlich.
Beabsichtigt ist, den Thoraschrein in seiner ursprünglichen Form wiederherzustellen, um hier und in zusätzlichen Vitrinen an der Ostwand die Geschichte der Jüdischen Gemeinden von Arnstein und Thüngen zu dokumentieren. Die Rekonstruktion des Thoraschreines sollte durch die Sicherung und Auswertung der Abbruch-Materialien aus eben diesem möglich werden. Der Standort des Almemor wird durch entsprechende Differenzierung im Bodenbelag dargestellt und dokumentiert.
|


|