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Zeitungsartikel aus der Main Post
Geduldsarbeit am Synagogen-Vorhang
Restauratoren legten in dem Arnsteiner Bauwerk ein seltenes Ornamentgemälde frei ... zum Artikel
Zeitungsartikel “Jüdische Allgemeine”
Die Zeitschrift “Jüdische Allgemeine” berichtet über unsere Bemühungen und die Sanierungsarbeiten an der Alten Synagoge Arnstein. ... zum Artikel
Ausflug in das Jüdische Bad Kissingen
Der Förderkreis Alte Synagoge Arnstein lädt zu einem Besuch in das jüdische Bad Kissingen am 18.09.2011 ein. ... mehr unter Termine
Matinee im Arnsteiner Schlosshof
Am 11. September 2011 um 11 Uhr spielen die Main-City-Stompers im Arnsteiner Schlosshof zugunsten der Alten Synagoge in Arnstein. Der Eintritt ist frei. ... mehr unter Termine
Auf jüdischen Spuren im ehem. Waldsassengau
wir wandern am 18.6.2011 ... mehr unter Termine
Liebe, Leid und Lebenslust
Konzert im Theater Schweinfurt am 28. Mai 2011 mehr unter Termine
Mainpost-Artikel: Sanierung geht voran
Stadtrat Arnstein überzeugte sich vom Baufortschritt – später Dokumentarzentrum für Judentum weiter lesen
Gabi Rudolf erforscht für drei Jahre unterfränkisches Judentum
Arnstein. Die Renovierung des Gebäudes und die Restaurierung der Wandmalereien in der alten Synagoge in Arnstein laufen. Es soll dort ein Haus der Begegnung entstehen, in dem verschiedene Veranstaltungen ihren Platz finden werden. Die Grundgedanken des Konzeptes sind sowohl ein Haus des Lernens, als auch eine Stätte gegen das Vergessen des jüdischen Lebens in Arnstein und anderen Orten der Umgebung zu errichten. Roland Metz, Altbürgermeister und Vorsitzender des Fördervereins Alte Synagoge, wünscht sich für die Zukunft, dass Schulklassen aus dem Umkreis und interessierte Bürger beim Besuch der alten Synagoge dort zusammengetragenes Wissen über die Juden in ganz Unterfranken vorfinden und, besuchergerecht aufbereitet, einen Einblick ins jüdische Leben erhalten können. Um diese Vorstellungen mit Leben zu füllen, beschäftigt sich die Oberfränkin Gabi Rudolf seit vier Wochen mit der Aufarbeitung des Themas. Die Doktorandin, die seit 2003 in Würzburg studiert und nun am Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte bei Professor Dr. Helmut Flachenecker forscht, wird in den nächsten drei Jahren die jüdische Geschichte aufarbeiten, dokumentieren und an deren visueller Darstellung basteln. Damit hat sie eine akribische Arbeit vor sich. Beginnen wird sie im Stadtarchiv mit der Arnsteiner Geschichte der Juden, wo sie unter Anderem alle Ausgaben der Werntal -Zeitung von 1886 bis 1936, die teilweise in gebundenen Ausgaben und auf CD – Rom dort lagern, nach Hinweisen auf jüdisches Leben durchforsten wird. Von Josefine Koos, der Leiterin des Stadtarchivs, erhielt sie eine Einführung in die Archivstruktur und freien Zutritt zum Archiv. Aber auch andere Orte, wie Karlstadt und Orte im Landkreis Würzburg wie Rimpar und Thüngen sollen mit erforscht werden, um möglichst umfangreiches Material für das Lernzentrum in der alten Synagoge Arnstein zur Verfügung zu haben. Das Projekt wird je hälftig finanziert durch das LEADER-Programm der EU und den Förderverein „Alte Synagoge Arnstein e.V.“. Mit dem Ziel zur Entwicklung des ländlichen Raumes werden im Rahmen dieses Programms von der EU Gelder an Lokale Aktionsgruppen (LAG: Leader Action Group) für verschiedene Projekte bewilligt. Durch dieses Projekt hat das unterfränkische Judentum eine weitere Chance in seinem Facettenreichtum der Nachwelt zur Verfügung zu stehen.
Eine kleine musikalische Sensation!
Zum ersten mal auf Deutschlandtournee: Original Klesmer von authentischen Chassidim aus Jerusalem. Siehe Termine
“So lebten die Juden auf dem Land”
MAINPOST-Artikel von 10.03.2010:
Die ehemalige Synagoge in Arnstein soll ein Dokumentationszentrum werden. In Arnstein startet in den nächsten Wochen die Sanierung der alten Synagoge. Der Förderkreis plant eine Nutzung, die über Arnstein hinaus wirken soll. Der Altlandkreis Karlstadt ist voller Zeugen jüdischen Lebens. In der Pogromnacht 10. November 1938 entweihte Synagogen stehen in Arnstein, Karlstadt, Thüngen, Laudenbach und Wiesenfeld. In Laudenbach wurden über 400 Jahre lang Juden beerdigt .... mehr dazu im Artikel der MAINPOST vom 10.03.10
500-Euro-Spende für den Förderkreis “Alte Synagoge Arnstein” e.V.
Aufbau einer eigenen Internetseite ermöglicht
ARNSTEIN. Über ein vorweihnachtliches Geschenk konnte sich der Förderkreis “Alte Synagoge Arnstein” e.V. freuen: Aus den Händen von Alexander Lach, Agenturinhaber der Versicherungskammer Bayern im Hause der VR Bank Schweinfurt, konnte der Vorsitzende Roland Metz einen mit 500 Euro gefüllten Umschlag entgegen nehmen. Mit dem Geld möchte das Unternehmen den Aufbau einer Internetseite für den Verein unterstützen. „Wir arbeiten ja auch in Arnstein und verdienen hier unser Geld“, konstatierte Lach nach den Dankesworten, die die Vereinsvertreter Heidi Henning und Roland Metz an ihn richteten.
Altbürgermeister Metz und Vereinskassier Heidi Henning freuen sich über den Geldsegen, der genau zur richtigen Zeit dem Verein zufällt: Derzeit geht das Projekt “Alte Synagoge Arnstein“ gleich in mehrfacher Hinsicht voran: Zum einen haben die Sanierungsmaßnahmen am Gebäude begonnen. Der Abriss des alten Kamins ist erfolgt, der 1819 erbaute Thoraschrein konnte freigelegt werden. Auch die Fenster, die bei der Nutzung der Synagoge als Wohnhaus eingebrochen worden waren, sind mittlerweile zugemauert. Die Ausschreibungen für die Dachsanierung sowie den Innenausbau und die Innenausstattung seien derzeit in Vorbereitung, so Metz.
Aber auch eine zeitgeschichtliche Ausarbeitung, die später in der Synagoge der Bevölkerung nahe gebracht werden soll, ist gerade inmitten ihrer Entstehung: An einem Lehrstuhl der Universität Würzburg arbeitet derzeit eine Studentin an ihrer Promotion über das „Fränkische Landjudentum“ – die Inhalte der Ausarbeitung sollen später auch in der Alten Synagoge Arnstein veröffentlich werden . Der Förderverein hatte frühzeitig Kontakt zur Doktorandin aufgebaut und ist schon heute gespannt auf die Ergebnisse.
Künftig sollen Mitglieder wie auch Öffentlichkeit über Neuigkeiten aus dem Verein auf der nun entstehenden Internetseite informiert werden. Informationen über Versammlungen, Aktivitäten wie auch Berichte aus der Bevölkerung sollen dort künftig Platz finden. „Wir wollen damit dokumentieren, wie es mit dem Projekt ‘Alte Synagoge Arnstein’ weitergeht“, so Metz.
"Michaela Wahler, Werntal-Zeitung"
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Gabi Rudolf
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Bild Von links nach rechts: Heidi Henning (Kassier des Vereins) und Roland Metz (Vorsitzender) freuen sich über die Finanzierung ihrer Internetseite. Alexander Lach und Carmen Lichtlein von der Versicherungskammer Bayern überreichten die Summe.
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